Mein Name ist Björn Vogel, ich bin 38 Jahre alt, komme und lebe derzeit in Hamburg.

Seit dem siebten Lebensjahr bin ich schon mit der Angelrute auf Tour. Angefangen an den typisch, kleinen Baggerseen und Feuerlöschteichen in der Nähe des Wohnortes ging es im Laufe der Jahre immer weiter von zu Hause weg, um die Seen in und um Hamburg herum zu erkunden. Dort wurden unter anderem Weiß- und Raubfischen nachgestellt und die ersten Karpfenfänge verbucht.

Mit vierzehn Jahren dann, las ich in einem Angelmagazin einen mehrseitigen Artikel über das moderne Karpfenangeln mit Boilies in Frankreich. Ich war sofort hin und weg, und dachte mir – das möchte ich auch machen! Freilaufrollen, elektronische Bissanzeiger und ein Rod-Pod wurden über längere Zeit organisiert und es konnte nachdem ich alles zusammen hatte endlich los gehen. Die ersten Fische ließen auch nicht lange auf sich warten, sodass ich die Jagd nach dem großen Bartelträger Stück für Stück auf ganz Norddeutschland erweiterte..

Nach mehreren Jahren dann – mal mit aber auch oft ohne Erfolg – lernte ich durch gute Freunde von mir Meeresangler kennen. Diese nahmen mich zum Boots- und Brandungsangeln an die Ostsee mit. Durch den dauerhaften Fangerfolg, den ich im Salzwasser hatte, rückte das Karpfenangeln immer weiter von mir weg. Geriet aber nie in komplette Vergessenheit!

Ich organisierte mich über Vereine und den Meeresanglerverband und wurde in kurzer Zeit zum Titeljäger in Deutschland und den Nachbarländern. Veranstaltungsangeln waren somit jedes Wochenende ein „Muss“ für mich und wenn kein Termin auf dem Kalender stand ging es hoch an die Ostsee zum Training. Bei diesen Veranstaltungen fiel ich der Firma Daiwa auf und diese nahm mich innerhalb kurzer Zeit für mehrere Jahre als Teamangler unter Vertrag.

Meine Aufgabengebiete waren dort die Produktentwicklung und dazugehörigen Test, Messen und allgemein Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum Guiding und Betreuung von Angelfestivals in Norwegen in Zusammenarbeit mit Angelreisen Hamburg.

Irgendwann aber um 2012 herum fühlte ich, dass das Meeresangeln nicht mehr alles für mich war, und ich machte hin und wieder einen Ansitz auf die geliebten Bartelträger. Dies geschah dann immer öfter, obwohl parallel immer noch weiter im Salzwasser Gas gegeben wurde. Vergleichsangeln wurde weiterhin besucht. Bei einem dieser Angeln qualifizierte ich mich dann für das absolute Highlight in meiner bisherigen Merresangelkarriere. Es ging Ende 2015 zur Club WM nach Süd-Afrika. Diese WM wurde zur Schlüsselveranstaltung, denn ich beendete dort Gedanklich mein organisiertes Meeresanglerleben.

Mehr geht nicht, mehr kann man fast nicht erreichen dachte ich mir…

Seit dem darauf folgendem Frühjahr bin ich nun wieder dem Karpfenfieber verfallen, und es gibt wenig Wochenenden zwischen April und November, an dem ich nicht irgendwo in Norddeutschland auf Karpfenjagd bin.

Die großen Naturseen in Mecklenburg und der Elbstrom hat es mir besonders angetan. Ein Lieblings Gewässer gibt es derzeit aber nicht.

Was mich Woche für Woche ans Wasser zieht, ist neben den Fragen, „Wann und Was“ wird dieses Wochenende wohl wieder passieren, auch noch dieses Wahnsinns Ruhe die man an vielen Gewässern hat. Überlaufende Seen sind nichts für mich, und geben mir eher einen Grund einen großen Bogen um diese zu machen bzw sogar einzupacken wenn es mir zu bunt wird.

Ich hoffe, dass ich der Baitfabrik mit meiner langen und umfassenden, anglerischen Erfahrung helfen kann, auch wenn ich mich nicht immer mit dem Karpfenangeln voll beschäftigt habe.

Bedanken möchte ich mich aber jetzt schon bei Thomas Roll für sein Vertrauen was er in mich hinein steckt und denke, dass wir eine super schöne und spannende Zusammenarbeit vor Uns haben!

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