Mittlerweile sind einige Wochen unseres Teamtreffens in der Heimat der Bait Fabrik vergangen. Neue Kontakte wurden geknüpft und Freundschaften geschlossen.

Auf dem Treffen wurde klar was es für Unterschiede zwischen uns gab. Robert Raditzky und Dominique Bunar, ein Pärchen aus dem Raum München, sie fischen die Baggerseen rund um München. Jonas Ginglseder, der junge Niederbayer, welcher den zweit größten Strom Europas als sein Hausgewässer hat. Da war klar, es musste mal eine gemeinsame Session gestartet werden. Zwei Extreme, die unterschiedlicher nicht sein könnten, vereint an der Donau.

Vor Wochen wurden die ersten Vorbereitungen getroffen, da es nicht einfach war die Session am Fluss zu planen. Mehrfach wurde das Social verschoben, mal war die Donau schuld, dann Jonas’ Schulaufgaben und unsere Oberbayern müssen ja auch mal arbeiten. Aber es gelang ein Wochenende zu vereinbaren und die Session durchzuziehen.

Jonas, der aus Vorsicht schon einen Tag früher den Platz bezog, könnte schon die ersten Eindrücke via WhatsApp übermitteln. Er ging mit einer Woche Vorarbeit in die Session. Er übernahm das Füttern als auch das besorgen der Lizenzen für Robert und Dominique, was sich als äußerst schwierig herauskristallisierte. Aber trotz allen Hürden stand der Session nichts mehr im Wege. Gegen 16 Uhr bezog er das Donauufer, welches er mit einem Partikel-Boilie-Mix präparierte. Die verwendeten Boilies entsprachen den Wünschen der Gäste, White Ball und Ciric Milk sollten es sein, so geschah es. Der Brolly wurde im Windschatten aufgebaut, das sollte noch ein wichtiges Detail werden. Die Ruten fanden auf einer Kante von 3,5 m auf 4,9 m ihre neue Heimat für die folgenden Tage. Der Tag verstrich und die Nacht brach herein, wie die vergangenen Nächten dieser Saison, passierte nichts. Aber Action hatte er dennoch, in der Zahl waren es wohl acht Bäume, ganze Bäume, die ihn wachhielten.

Der Samstagmorgen wurde sehnlichst erwartet, es war der Anreisetag von Robert und Domi. Der Zeiger ging um die Uhr. Jonas machte sich langsam seine Gedanken, hoffentlich ist nichts passiert.

Aber als ihn die WhatsApp von Robert erreichte, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen, „Haben verpennt aber starten jetzt“, so liest sich Roberts Nachricht.

Naja was soll´s, die beste Phase ist eh nachts, so zeigte es zumindest die Vergangenheit, sagte er im Grinsen. Noch bevor die beiden eintrafen musste Jonas mit seinem Brolly ein Stück umziehen, Ameisen verbreiteten sich auf dem ganzen Schirm. Robert und Domi waren um circa 10:30 Uhr bei Jonas, einer der ersten Verse die Robert zu Jonas sagte, „Alter, ist das riesig, ich dachte ich fahr da mit dem RT4 auf die andere Seite und leg da ab. Auf dem Foto sah das so ruhig aus, fast wie ein Altarm.“

Aber dem war ganz und gar nicht so, Jonas befischt die offene Donau auf „Flussnomaden“.

Das Zelt der Beiden fand seinen Platz und ebenso die Ruten der Zwei. Die Drei begaben sich dann langsam zum gemütlichen Teil, „Was gibt´s alles Neues?“ „Was ist alles passiert“, so waren die Themen der Drei.

Ja und wie will man sagen, wie aus dem nichts fing der Bobbin von Domi das tanzen an und Robert schrie, „Domi schnell, Fallbiss!!!“ „Ja sie kommt schon“, war Jonas´ Antwort während sich Dominique aus dem Schlafsack schälte. Der Fisch ging schon gut Flussab als Domi die Rute aufnahm. Nach kurzem war klar dass es sich nicht um eine Barbe handeln konnte, als dann der Stromschuppi auftauchte war es ein unbeschreibliches Gefühl für alle. Aber noch war das kleine Kraftpaket nicht im Netz, das änderte sich aber auch schon kurz darauf.

WAS FÜR EINE PREMIERE, MAN BEACHTE DAS DIE BEIDEN DAS ERSTE MAL AN DIESEM FLUSS FISCHTEN!

So zog sich der Nachmittag in die Länge, ohne Fisch für Robert und Jonas. Allerdings bekamen die drei Besuch von Thomas und seiner Tochter Laura, Thomas gründete vergangenes Jahr die Bait Fabrik und machte seine Kenntnisse über Köder für euch zugänglich. Chapeau an Thomas!

Am Abend ließen sie sich fürstlich bekochen, Jonas Eltern brachten den Dreien Lasagne und so klang auch der Abend aus. Voller Hoffnung legten sich Domi, Robert und Jonas in ihre Schlafsäcke. Auch diese Nacht musste Jonas wieder drei Mal aufstehen, aber der Fisch blieb ihm auch in dieser Nacht verwehrt, genauso wie Jonas ging auch Robert ohne Fisch aus. Allerdings gab es am Morgen noch ein Highlight. Jonas musste am Nachmittag vom Samstag seinen Schirm erneut umstellen da eine Ameisenstraße über seinen Bedchair verlief. Nun stand der Brolly nicht mehr im Windschatten, sondern in einer Schneise an der der Wind gerade so durchstürmte. Gegen 8:00 Uhr am Morgen ging ein Aufschrei durch das Camp, „Robert, Hilfe!!!“

Jonas lag ohne Dach über dem Kopf, mit einem Bein auf dem Brolly, auf der Liege. Er wurde aus dem Tiefschlaf gerissen als eine Windböe seinen Schirm erfasste und trotz Heringe, den Brolly über ihn hinwegfegte. Es muss wohl ein sehr amüsanter Anblick gewesen sein.

So Schritt die Session auch mit großen Schritten dem Ende entgegen und unsere Drei brachen das Ganze gegen Mittag ab und machten sich auf die Heimreise. Weitere Sessions der drei sind schon in Planung, seit auf das Kommende gespannt.

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